Françoise Demole-Preis
Ausgabe 2026
Der Françoise Demole-Preis in Zahlen….
Der Françoise Demole-Preis wurde zum vierten Mal verliehen, um die besten Projekte in der Kategorie «konkrete Aktion» auszuzeichnen, die zur Umsetzung oder zum Fortbestand eine Starthilfe benötigen. Der Preis richtet sich an Lernende der Sekundarstufe II. In Ausnahmefällen wurden auch Projekte der Sekundarstufe I ausgezeichnet, wenn ihre Qualität sowie ihre Zusammenarbeit mit einer in der Schweiz tätigen Organisation der internationalen Zusammenarbeit überzeugten.
- 4
Ausgabe
- 6
Prämierte Projekte
- 1200
CHF Verteilt
- 5
prämierte Einrichtungen
Escape Game Pédagogique sur la pollution numérique : 1’000 CHF
Centre scolaire du Val-de-Ruz, Neuchâtel (NE)
Ein pädagogischer Escape Room zum Thema digitale Umweltverschmutzung, entwickelt von Schüler*innen eines humanwissenschaftlichen Schwerpunktfaches. Er soll Schüler*innen, Familien sowie die Bevölkerung des Val-de-Ruz für die ökologischen und sozialen Herausforderungen der Digitalisierung sensibilisieren, ein Phänomen, das durch den rasanten Fortschritt der KI weiter an Bedeutung gewinnt. Durch einen spielerischen und partizipativen Ansatz lädt das Projekt dazu ein, über die Auswirkungen der digitalen Welt nachzudenken.
GreenTrust AI : 2’000 CHF
Gymnase de Nyon (VD)
Ein programmierter Prototyp einer KI in Form eines Plugins, das darauf abzielt, nicht notwendige Anfragen zu reduzieren, indem es effizientere Alternativen vorschlägt. Das Ziel besteht darin, die Nutzung nicht einzuschränken, sondern zu einem verantwortungsvolleren Umgang mit KI anzuregen, indem der energetische Einfluss der Anfragen sichtbar gemacht wird. Das System umfasst ein Dashboard sowie eine Browsererweiterung, mit denen die erzielten Einsparungen und vermiedenen Emissionen verfolgt werden können, ergänzt durch praktische Tipps zur Optimierung der Nutzung.
Comment échapper à l’intimidation ? : 1’000 CHF
ECCG Aimée-Stitelmann (GE)
Ein interaktives pädagogisches Materialset bestehend aus einem Schüler*innen-Rucksack, einer Lehrpersonen- Unterrichtstasche und einem Escape-Game-Szenario rund um Mimi, die Opfer von Cybermobbing wird. Die Teilnehmenden ermitteln in verschiedenen Räumen ihrer Schule und setzen sich mit Spott, Ausgrenzung und psychischer Gewalt auseinander. Ziel ist es, die Mechanismen von Mobbing zu verstehen, Kooperation, Empathie und kritisches Denken zu stärken sowie konkrete Werkzeuge zur Prävention bereitzustellen.
Allo ? Allo ? T’es où ? : 2’000 CHF
Classe Spéciale de Stages Pratiques (CSSP) Sion (VS)
Ein Projekt, das zum Ziel hat, eine Woche ohne Handy und Bildschirm zu verbringen, durchgeführt mit einer Schulklasse. Durch den Verzicht auf digitale Geräte erkunden Schüler*innen und Lehrpersonen das Leben ausserhalb von Bildschirmen unterstützt durch Workshops, Expert*inneninputs sowie Begegnungen mit Eltern und der Gemeinschaft. Der Fokus liegt auf vier Bereichen: Wissenschaft, Geschichte, Kultur und Gesundheit. Am Ende sollen Erfahrungsberichte entstehen, die Ergebnisse öffentlich geteilt werden und ein Leitfaden entwickelt werden, damit das Projekt an anderen Schulen reproduziert werden kann.
ZEROREZO ? Une exposition au CLAC : 4’000 CHF
Gymnase de Nyon (VD)
Die Eröffnungsausstellung des CLAC (Container Laboratoire pour l’Art en Commun), einem künstlerischen Raum für Nachhaltigkeit am Gymnase de Nyon, untersucht die Ambivalenz sozialer Netzwerke zwischen Verbindung und Isolation und zeigt, wie diese unsere psychische Gesundheit beeinflussen. Als Auftakt zum jährlich stattfindenden Monat der psychischen Gesundheit wird die Ausstellung von pädagogischen Angeboten begleitet, darunter digitale Auszeiträume, eine digitale Charta, Vorträge und Schüler*innenprojekte in Zusammenarbeit mit der Einheit für Gesundheitsförderung und Prävention im Schulumfeld. Durch Erfahrungsberichte, Installationen und interaktive Formate lädt das Projekt dazu ein, unser Verhältnis zur digitalen Welt kritisch zu hinterfragen.
Sustainable design – un mobile pour enfant en matière recyclées : 2’000 CHF
Collège Calvin (GE)
Ein schulisches Mini-Unternehmen, das pädagogische Mobiles für Kinder herstellt. Diese bestehen aus Holz und recyceltem Kunststoff aus Genfer Grundschulen und werden mit Fräsmaschine und Laserschneider produziert. Ziel ist es, ein gesundes, umweltfreundliches, lokal gefertigtes, kindgerechtes und reparierbares Spielzeug anzubieten sowie langfristig eine nachhaltige Spielothek aufzubauen oder weitere Spiele für verschiedene Zielgruppen zu entwickeln.
Mitglieder des Komitees
“An das gesamte Eduki-Team: Meine Glückwünsche und meinen Dank für diesen schönen Nachmittag, mit einer so fröhlichen, so begeisterten, so vielversprechenden Atmosphäre! Ich bin beeindruckt von der Arbeit der Fondation Eduki während des ganzen Jahres sowie von der Reichweite, die der Wettbewerb in der ganzen Schweiz hat.” F. Demole